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Waldputzede

Waldputzede

Alljährlich im Frühjahr und im Herbst wird aufgeräumt im Kinderwald. Dann sind vor allem die Waldeltern gefragt - die mit eifriger Assistenz der Waldkinder und unter Anleitung (und Mitarbeit) der Erzieherinnen aufräumen, ausbessern und neu installieren. In diesem Jahr wurden Schaukeln und Seile um- und aufgebaut, die Tipis mit neuen wetterfesten Planen versehen, Erdbeeren, Blumen und Kräuter umgepflanzt, gemulcht, gefegt, gejätet, beschildert und ein Holzlager entworfen, aufgebaut und gleich noch mit frisch gespaltenem Holz befüllt. Es ist immer wieder schön, wie eifrig und mit Spass alle bei der Sache sind. Natürlich hat auch das gemeinsame Essen lecker geschmeckt.

Herzlichen Dank an alle grossen und kleinen HelferINNEN, an alle Denker, Planer, Köche und Köchinnen, an die fleissigen jetzigen und auch ehemaligen Waldkinder, die mitgeholfen haben!


Herbstmarkt im Kinderwald

Herbstmarkt

Wenn die Pilze spriessen, die bunten Blätter fallen und das Blau des Himmels am allerschönsten leuchtet, dann ist Herbst. Die Nüsse fallen - in diesem Jahr zumindest - zahlreich und köstlich von den Bäumen und werden von fleissigen Eichhörnchen gesammelt. Auch die Waldkinder sind fleissig gewesen. Nachdem die Äpfel gepflückt und versaftet waren (siehe letzter Bericht) wurde der Herbstmarkt vorbereitet. Es gab: duftendes Blütenkräutersalz, feine Plätzchen, Nüsse, Apfelmus und diverse Marmeladen. Die zahlreichen Einkäufer: Eltern und Geschwister. Die ebenso zahlreichen Verkäufer: Waldkinder mit viel Verkaufsgeschick. Bezahlt wurde mit Waldgeld (Haselnüsse). Und dazu gabs ein buntes Kastanien-Boccia frei Haus.

Der Erlös wurde bereits genau nachgezählt und wird in einen Wunsch für alle umgemünzt.


Vom Apfel zum Saft - Apfelsaftaktion der Waldkinder

Apfelpressen

Wie schon im letzten Jahr wurden auch heuer von fleissigen Waldkindern und ebensolchen Eltern zahlreiche Äpfel geerntet und in Säcke verpackt. Am 1. Oktober ging es dann gemeinsam zur Apfel-Moschte im Bauhof, wo an der grossen und ganz schön lauten Apfelpresse die Äpfel gepresst und zu Saft verarbeitet wurden. Das war ganz schön beeindruckend! Anschliessend wurde der Saft in einer nächsten grossen (und lauten) Maschine erhitzt, so haltbar gemacht und in 5-Liter-Kartons abgefüllt. Jetzt haben wir fürs ganze Kindergartenjahr Vorrat an leckerem Apfelsaft.

Herzlichen Dank für die Apfelbaumspende vom Obst- und Gartenbauverein Niebelsbach und an Familie Hartmann für Transport und Arbeitsgerät.


Ich hol mir meine Leiter und stell sie an den Apfelbaum...

Apfelernte mit dem Waldkindergarten

Vergangenen Donnerstag trafen sich Eltern und Kinder des Waldkindergartens bei strahlendem Herbstwetter zur Apfelernte.Apfelernte Nachdem die Ganztageskinder mit dem Bus nach Niebelsbach gefahren sind haben sich alle beim "Holzmichel" getroffen. Die roten und goldenen Äpfel leuchteten in der Sonne und das Ernten hat uns allen viel Spaß gemacht. Geschnitzte Apfelkronen wurden verputzt und viele Äpfel wanderten in die mitgebrachten Säcke. Diese wurden in der "Moste" nun zu leckerem Apfelsaft gepresst und die Kinder freuen sich auf den süßen Saft.

Freitags wieder im Waldkindergarten angekommen, pressten die Kinder einen halben Sack Äpfel mit der Handpresse. Der aus eigener Kraft entstandene Saft schmeckte uns köstlich.

Wir möchten dem Obst und Weinbauverein Niebelsbach danken für die Bereitstellung der Bäume. Desweiteren danken wir allen Eltern, Opas und Kindern die Mitgeholfen haben. Vielen, vielen Dank.


Manege frei für den Mitmachzirkus Peperoni!

Samstagnachmittag, starker Regen! Doch was war das? Auf der CVJM-Wiese versammelte sich eine Schar gutgelaunter Menschen in bunten Kostümen um das Waldkindergartenjahr mit einem fröhlichen Mitmachzirkus zu beenden.

Bald schon hieß es bei strahlendem Sonnenschein, "Manege frei für unsere atemberaubenden Hochseilartistinnen, Clowns die bezaubernden Bauchtänzerinnen, die magischen ZauberInnen und die lustigen Clowns".

Die Zuschauer konnten Tierattraktionen der besonderen Art, menschliche Pyramiden, mutige Feuerjongleure und Stelzen laufende Fußballerinnen bestaunen. Auch die stärksten Männer der Welt fanden sich in der Manege ein. Am Ende der Vorstellung wurde von fingerfertigen JongleurInnen noch ein Jonglier-Rekord mit 13 Bällen und 3 Ringen aufgestellt.

Gerne erinnern sich die Kinder, die Eltern und die Erzieherinnen an letzten Samstag zurück. Jonglage Es war ein lebendiger, freudiger und vielfältiger Zirkusnachmittag auf der CVJM-Wiese, den wir mit Stockbrot am Lagerfeuer und einem leckeren Salatbüffet ausklingen ließen. Einige regen- und wetterfeste "Zirkusbesucher" verbrachten die Nacht dann noch in ihren Zelten direkt neben der Manege.

Den Erzieherinnen vom Kinderwald wollen wir an dieser Stelle ganz herzlich danken. Nicht nur für den wunderschönen Zirkusnachmittag, sondern vor allem für die liebevolle und ganzheitliche Begleitung unserer Kinder durch das vergangene Kindergartenjahr.


10 Jahre Kinderwald auf dem Römerberg

Logo Beim großen Fest im Waldkindergarten Keltern am 6. Mai 2012 stand die Vielfalt im Vordergrund. Aber nicht - wie in unsere schnelllebigen Zeit üblich - aufdringlich, überladen und oberflächlich, sondern dezent eingebettet in das frische Grün des Kinderwalds. Die Besucherinnen und Besucher waren eingeladen sich einzulassen, loszulassen und einzutauchen in den Erlebnisraum der Waldkinder, ein bisschen sein wie "Hänschen klein". So hatten die Erzieherinnen im großen Bauwagen (mit dem vor 10 Jahren alles begann) eine Ausstellung mit Werken der Kinder die Rahmen des Kindergartenalltags entstanden waren zusammengestellt. Vom kleinen Bauwagen nebenan war klopfen, hämmern und das sanfte Zischen eines Gasbrenners zu hören. Unter Anleitung von 2 Goldschmiedinnen konnte Schmuck aus Edelmetall gestaltet werden.

Der weitere Aufstieg wurde durch die wunderschön gestaltete Fotoausstellung mit Bildern aus den vergangenen 10 Kindergartenjahren erleichtert. Beim Häuschen bauen aus verschiedensten Naturmaterialien und beim Lesen der Geschichte vom Römerberg war Gelegenheit die Einzigartigkeit und Schönheit des märchenhaften "Kinderwalds" auf sich wirken zu lassen. Viele jüngere, aber auch ältere Besucher wollten sich im Bogenschießen üben und freuten sich an jedem Treffer und den Edelsteinen als Preis. Um die Wanderung auf den an manchen Stellen rutschigen und steilen Wegen sicher fortzusetzen konnten Wanderstöcke geschnitzt und individuell gestaltet werden, wobei wirklich sehenswerte Einzelstücke entstanden. Mädchen Im Sonnen durchfluteten, grün leuchtenden "Zwergenstübchen" gab es Brote und Sprudel mit selbst gemachtem Hollundersirup. In der "Malerei" konnten Holzscheiben bemalt werden. Der größere Hunger und Durst konnte am Naturfreundehaus gestillt werden.

Klingelingeling, Klingelingeling - die Kinder-Wanderbühne lud zu Aufführung der Geschichte "Vom Mädchen, das überall hat mitgenommen sein wollen" ein. Neben dem Naturfreundehaus wartete auch noch Brotteig darauf, als Stockbrot über dem Lagerfeuer knusprig gebacken zu werden.

Inzwischen sorgte die zunehmende Anzahl an Kindern mit kunstvoll aus Pflanzen und Gräsern gestalteten und mit Blüten und Filzwolle verzierten Maienkränzchen für Aufsehen. Diese waren bei einem weiteren von den Eltern eingerichteten "Ort zum Verweilen" entstanden.

So weit gekommen hatte dann auch der erste Teil des auf den ersten Blick eigenartig anmutenden Festmottos "Unser Vieles in das Viele der Welt" deutlich an Gestalt gewonnen. Für den 2. Teil des Mottos hatte Bürgermeister Pfeifer bereits bei seiner Rede zu Beginn des Festes deutlich gemacht, wie wichtig es ihm persönlich sei, dass die Gemeinde Keltern neben den klassischen Kindergärten auch der Nachfrage der Eltern auf eine hochwertige pädagogische Betreuung von Kindern in der freien Natur in Form eines Waldkindergartens gerecht werden kann. Auch wenn dieser ursprünglich aus Platznot entstanden sei, hat er sich besonders Dank des Engagements der Leiterin Frau Sybille Schubert innerhalb der letzten 10 Jahre zu einer nicht mehr wegzudenkenden Größe in der Kindergartenlandschaft der Gemeinde Keltern entwickelt. Nicht zuletzt auch durch die Möglichkeit einer Ganztagesbetreuung, die in Baden-Württemberg in Form eines Waldkindergartens eher eine zukunftsweisende Besonderheit darstellt.

Umrahmt wurde seine Rede von den Waldkindern mit Singspielen und einem Flötenkonzert. JubiläumWie im Kinderwald üblich - im großen runden Kreis um ein Zentrum - in den auch neben den Familien der Kinder zahlreiche Gäste mit aufgenommen wurden. Besonders gefreut hat uns der Besuch von Herrn Pfeifer, Herrn Gehring, zahlreicher Gemeinderätinnen und Gemeinderäte und Mitarbeiterinnen der Gemeindeverwaltung und anderer Kindergärten.

Es war ein richtig rundes Fest zum ersten runden Geburtstag. Viele haben die Möglichkeit genutzt, den großen neuen Bauwagen "Rollendes Haus" mit 10 Schlafplätzen, Wohnküchen und Toilette am Fuße des Römerbergs auch mal von innen anzuschauen. Dieser ermöglicht (zumindest baulich gesehen) einen Ganztagesbetrieb für einen Teil der 20 Kinder seit letztem Herbst.

Um so ein Erlebnis-Fest real werden zu lassen, bedarf es vieler helfender Hände und mitdenkender Menschen, die bereit sind ihre Zeit und Energie einzubringen - so dass etwas großes, ganzes, rundes daraus wird. Wir sind sehr froh und dankbar für das Engagement der Erzieherinnen, der Elternbeirätinnen und aller Familien (auch ehemaliger) Waldkinder.

Wir möchten uns ganz herzlich bei den Naturfreunden Dietlingen bedanken, die uns wieder einmal ihre tolle Infrastruktur des Naturfreundehauses zur Verfügung gestellt haben, so dass die Eltern dieses Jahr neben Getränken, Kaffee und Kuchen sogar ein Mittagessen anbieten konnten.

Wir finden es hat sich gelohnt, die besondere Vielfalt aller Beteiligten ist für die Besucherinnen und Besucher erlebbar geworden, und somit auch ein Stück von dem was die Kinder des Waldkindergartens mitbringen, weiterentwickeln und weitergeben.


Fastnachtsfestle 2012

Das Fastnachtsfestle 2012 stand unter dem Märchenmotto "Das weiße Rösslein".

Und das beginnt so ...
Eines Tages sprach der Bauer: "Es wird Zeit, dass unser Hans sich in der Welt umsieht und einen Meister sucht, bei dem er etwas Tüchtiges lernen kann ..." Das gefiel dem Hans gut. Hinaus in die Welt - ei, das wünschte er sich schon lange.

HerbsttagIn der Faschingswoche wurden die Vorbereitungen für das bevorstehende Fest getroffen. Die Zauberlehrlinge übten sich im Zaubern, Säckchen wurden für Hans Goldtaler genäht, Pferdegeschirr mit Fingern gehäkelt und die Bauwägen zu kleinen Schlössern geschmückt. Am Faschingsdonnerstag begrüßten Kasper und das Großmütterchen dann die geladenen Gäste. So traf sich der Hans mit einem Zauberbaum, weißen Pferdchen, einem alten Mann, vielen Zauberern, einer Katze und den anderen Märchenfiguren im "Bauwagenschloss", auf dem Römerberg. Es wurde getanzt und gesungen und die Pferde übten sich im aufgebauten Pferdeparkur. In der Schlossküche stellten die Kinder leckere Fastnachtsküchle und Pferdehufe aus Teig her. Im festlich geschmückten Schlosscafé konnte auf weißen Spitzentischtüchern aus königlichem Glas- und Porzellangeschirr dann edel gespeist werden.

Am Freitag klang das bezaubernde Fastnachtsfest mit dem Auftritt der Zauberlehrlinge und ihrem Meister und den für die abholenden Eltern und Geschwister gebackenen Fastnachtshufe und -küchlein aus.

Nun wandert der Hans weiter, "mit seinem Vielen in das Viele der Welt".


Kein Herbst ohne Herbsten

Herbsttag Schon seit dem Ende der Sommerferien freuten sich die Waldkindergartenkinder auf das alljährliche Herbsten mit Familie Schweitzer. Die selbst geernteten, gemahlenen und gepressten Trauben ergeben einfach einen einmalig leckeren Saft. Selbst das etwas feuchte Wetter konnte die fröhliche Stimmung unter den kleinen Hobbywinzern nicht trüben. Ein ganz herzliches Dankeschön geht an Familie Schweitzer, die mit ihrer Einladung in ihren Weinberg und der anschließenden Verarbeitung der Trauben, unsere Kinder hautnah begreifen lassen, was "keltern" bedeutet.


Waldhüttchen wieder belebt

Neun Jugendliche aus Keltern haben es geschafft. In und um das renovierte Spielhüttchen auf dem Römerberg schlagen wieder Kinderherzen höher. Es bietet "Raum" für (Rollen-) Spiele, die in der kindlichen Entwicklung von zentraler Bedeutung sind. WaldhuetteDes Weiteren bietet die Kletterwand körperliche Herausforderungen, wobei auch die Strickleiter viel und gerne benutzt wird, um auf das Dach zu kommen.

Die Erzieherinnen und Eltern der Waldkinder sind begeistert vom Engagement der Jugendlichen, die dieses Projekt auf die Beine gestellt haben. Anpacken und gute Logistik waren angesagt, ohne Strom und ohne direkte Zufahrt mit dem Auto.

Wir möchten uns ganz herzlich bei Melanie Reinle und allen Beteiligten vom Jugendzentrum Keltern e.V. für Ihren Arbeitseinsatz und die Material-Spende bedanken.

Ebenso sagen wir Danke für die Holz-Spende des Sägewerks Nöttingen und die Geld-Spende einer Familie aus Keltern, so dass die Kosten für den Kindergarten in einem tragbaren Rahmen lagen.

Wir finden dies ein tolles Beispiel für eine gelungene "Bildungspartnerschaft". Unter dem Motto "Mehr Halt und mehr Vertrauen" für Kinder und Jugendliche werden unter Federführung des Jugendamts seit zwei Jahren im Rahmen eines Modellprojekts im Enzkreis in den Gemeinden Neulingen, Heimsheim und Keltern Bildungspartnerschaften initiiert und wissenschaftlich begleitet. Die Impulse hierzu gehen dabei von den lokalen pädagogischen Fachkräften in Schulen und anderen Bildungseinrichtungen aus.


Unterwegs auf dem Waldkulturpfad

Klopf, klopf, klopf, . . ., klopf, klopf, klopf, der Specht ruft alle wieder zusammen, um zu hören, wie es weiter geht auf dem Waldkulturpfad in Spielberg. Klein und groß, alt und jung sind auf Erlebnis- und Entdeckungsreise im Rahmen des diesjährigen Familienausflugs. WaldhuetteNach dem "Erzählplatz" vergeht die Zeit am "Hüttenspielplatz" wie im Fluge beim kreativen gestalten von Bauwerken.

Die "Klangkreise" warten nun auf uns, eine der unter Berücksichtigung pädagogischer, ökologischer, sozialer und generationsübergreifender Gesichtspunkte liebevoll und aufwändig gestalteten Stationen des Pfads (www.spielberger-waldkulturpfad.de).

Wir waren beim vielschichtigen Erlebnis von Wald und Kultur für die "ganze Waldkindergartenfamilie" begeistert. Für viele war dies der erste Besuch auf dem Waldkulturpfad, jedoch sicherlich nicht der letzte.


Manege frei - Zirkus Peperoni auf dem Dietlinger Rathausplatz

Tigergebrüll, Affengeschrei, Gekicher, Säbelrasseln und anmutige Musik.

Was ist denn heute auf dem Dietlinger Rathausplatz los? Die Ansprache der Zirkusdirektorin klärt die inzwischen zahlreich erschienenen Zuschauer auf:

"Sehr verehrtes Publikum, wir heißen sie herzlich willkommen zur Vorstellung des Zirkus Peperoni. Freuen sie sich mit mir auf die atemberaubende Tigerdressur, die lustige Affennummer und den lachmuskelstrapazierenden Auftritt unserer Clowns.
TigerAffenClowns

Danach bestaunen sie mit mir die anmutigen Seiltänzerinnen, die zauberhaften Zauberlehrlinge, die furchtlosen Schwertkämpfer und die wilde Raubtierdressur."
SeiltänzerZaubererSchwertkämpferRaubtiere

Und das war nicht zu viel versprochen. Wir Zuschauer bedanken uns bei den Zirkuskindern und ihren beiden Zirkusdirektorinnen für die einzigartige Vorstellung.


InstrumenteKlangerlebnisse im Wald

Nussschalen, Astgabeln, Pistazienschalen, Astperlen ...
... und wie sich daraus klangvolle Musikinstrumente bauen lassen.

In den vergangenen Wochen wurde der kleine Bauwagen kurzerhand zur Musikinstrumentenwerkstatt umgebaut. Zuerst suchte sich jedes Kind seine persönliche Astgabel und verzierte diese nach eigenen Vorstellungen mit Schnitzmustern oder Schnurwickelmustern. WeihnachtsspielDie Nussschalen wurden gebohrt und ihr Klang ausprobiert: "Mache ich die Öffnungen gegeneinander oder voneinander weg, wie klingt es besser?" Selbst beim Vesper ging die Klangprobe weiter, so dass auch die Schalen der soeben verspeisten Pistazien mit in die Nussrassel eingebaut wurden. Über mehrere Wochen wurde experimentiert und mit viel Motivation gearbeitet und es entstanden individuelle, wunderschöne und wohlklingende Nussrasseln, die bei unserem letzten Weihnachtsspiel bei den Hohen Buchen auch gleich zu ihrem musikalischen Einsatz kamen.


Sankt Martin 2010

"Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir.
Dort oben Leuchten die Sterne und unten, da leuchten wir."

So erklang es fröhlich von den Kindern, Erzieherinnen, Familien, Gästen, Freundinnen und Freunden des Waldkindergartens bei unserem Sankt Martinsumzug 2010.

"Laternenlicht, verlösch mir nicht ..."

Das war wegen des stürmischen Wetters aber gar nicht so einfach. So mussten wir uns kurzfristig eine Alternative zum gewohnten, jedoch sehr windexponierten Ort bei den Pappeln und am Pavillon suchen. Deshalb waren wir sehr froh, dass wir spontan die heimelige Kelter in Dietlingen nutzen durften. Dafür bedanken wir uns auf diesem Weg nochmals ganz herzlich beim Verein Historische Kelter Dietlingen e.V.

"Mein Licht ist schön, könnt Ihr es sehn?"

Stolz und voll Freude trugen die Kinder ihre bunt leuchtenden Laternen, die sie selbst mitgestaltet hatten durch die Nacht.
"Ooooh, wunderbar, märchenhaft, ist das schön" staunten alle und waren stark beeindruckt als sie die Kelter betraten, die liebevoll mit vielen kleinen Lichtlein und wunderschönen Szenenbildern, von den Erzieherinnen in eine andere Welt verzaubert worden war.

"Ich trag mein Licht, ich fürcht mich nicht!"Laternenmädchen

Bei flackerndem Kerzenschein erlebten wir die Geschichte vom Laternenmädchen, dem der Wind sein Laternchen ausgeblasen hatte. Es machte sich auf die Suche, wer es ihm wieder anzünden könnte. Dabei begegnete es unter anderem dem Igel, dem Bär, dem Füchslein, der alten Spinnerin und dem alten Schuster, aber keiner konnte oder wollte ihm helfen. Es musste für sich den hohen Berg selbst erklimmen. Erst als es erschöpft eingeschlafen war, zündete die Sonne sein Laternchen wieder an. Überglücklich gab das Mädchen auf seinem Weg nach Hause allen, die es nötig hatten freudig von seinem Feuer ab.

"Mein Licht ist aus, ich geh' nach Haus ..."

Begeistert, fasziniert und satt, aber auch ganz schön müde machten sich die Waldkinder auf den Weg nach Hause. So mancher Erwachsene hörte in sich hinein und war glücklich und dankbar, für das was die Kinder im Waldkindergarten erleben - an solchen Tagen wird es auch für uns mit allen Sinnen erlebbar.

"Rabimmel, rabammel, rabumm."


Herbsttag der Waldkindergartenkinder im Wingert

Schön wenn man einen Weinexperten und Wingertbesitzer unter den Opas hat.

HerbsttagSo waren wir am letzten Mittwoch im September von Emils Opa, Herrn Schweitzer, zum Herbsten in seinen Wingert in der Sommerhälde eingeladen. Alle gingen mit großer Freude an die Arbeit und schnitten die reifen roten Trauben von den Reben ab. Schnell war der Zuber voll und der Traubentransport rollte auf die Winterhälde zu unseren Bauwagen. Dort konnten wir mit Unterstützung von Herrn Schweitzer die geherbsteten Trauben mit einer Handmühle mahlen und mit einer kleinen Traubenpresse den Saft aus der Maische pressen. Zum anschließenden Vesper kam unser selbstgekelterter "süßer Wein" auf den Tisch und alle waren vollauf begeistert von dem leckeren Saft und dem Tag im Wingert.


Erntefest im Waldkindergarten

Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da! Er bringt uns Spaß hei hu sa sa!

Erntefest Sehr viel Freude hatten die Waldkinder bei ihrem Erntefest am Freitagnachmittag. Voller Elan und Motivation hatten sie Früchte gesammelt und daraus leckere Marmelade und Apfelmus gekocht. Getreide wurde in Kaffeemühlen zu Mehl gemahlen und Hafer zu Haferflocken gequetscht. Diese liebevoll zubereiteten Köstlichkeiten sowie phantasievolle Bastelarbeiten konnten Eltern und Großeltern dann beim Erntefest den vielen eifrigen Verkäufern und Verkäuferinnen abkaufen. Alle Erntefestbesucher durften sich nach dem Einkauf und dem Puppentheater vom "Grummelchen" eine von den Kindern selbst zubereitete Kürbissuppe mit Würstchen, selbstgebackene Brötchen und feines Apfelmus schmecken lassen. Für die Spenden zu diesem herbstlichen Mittagessen bedanken wir uns bei der Bäckerei Augenstein und der Metzgerei Wüst ganz herzlich.


Abschiedsfest der Schulanfänger im Kinderwald

Freitagmorgen, es nieselt. Doch die spürbare Anspannung und Vorfreude der Waldkinder lässt erahnen, dass heute im Kinderwald ein ganz besonderer Tag ist. Schon seit Wochen bereiten sich sechs Waldkinder auch durch Schulbesuche auf einen neuen Lebensabschnitt vor und heute sollen sie in einem besonderen Waldgottesdienst von allen Kindern, den Erzieherinnen und Katharina Vetter aus dem Waldkindergarten verabschiedet werden. Zu diesem Abschiedsfest gehört das Ritual, dass alle Kinder und Erwachsenen gemeinsam mit den zukünftigen Schulkindern das "Tor der Geburt" durchkriechen, in das "Kindergartentor" singend und spielend gehen und die Schulanfänger dann das "Schultor" durchschreiten dürfen.

Im liebevoll geschmückten Kreis unter grünem Blätterdach lauschten anschließend alle gespannt der Geschichte, die Katharina Vetter erzählte. Drei Bären machten sich fröhlich auf den Weg einen sonnenbestrahlten Gipfel zu besteigen. Als sie eine Zeitlang gegangen waren, kamen sie zu einer Wegkreuzung. Ein Pfad führte nach rechts, der andere nach links. Dabei konnten sich die drei Bären für keinen gemeinsamen Weg entscheiden. "Es ist besser, wenn jeder seinen eigenen Weg geht", sagten sie. AbschiedsfeierAlso ging der eine nach rechts, der andere nach links und der dritte konnte sich für keinen der Wege entscheiden. Schließlich kamen zwei der Bären auf dem Gipfel an. Sie beschließen, dem dritten Bären, der ängstlich und unentschlossen wieder nach Hause gelaufen war, zu helfen, seinen Weg zu finden.

Damit die zukünftigen Schulkinder beherzt, fröhlich und mutig ihren eigenen Weg gehen, sprach Katharina Vetter ihnen Gottes Segen zu. Als Symbol dafür zeichnete sie ihnen mit wohl duftendem, südafrikanischem Öl ein Kreuz auf die Stirn. Mit dem Lied "Das wünsch ich Dir, dass immer einer bei Dir wär, der lacht und spricht: Fürchte Dich nicht", bestärkten die Waldkinder den Segenswunsch für jedes Kind.

Nach diesem besonderen Gottesdienst machte es den zukünftigen Schulkindern großen Spaß, auf die vergangenen Kindergartenjahre zurückzublicken. AbschiedsfeierFasziniert und auch belustigt wurden die im Laufe der Kindergartenzeit entstandenen Kunstwerke bestaunt. Ein begeistertes "Schaut mal meine Babybilder an, da hab ich noch voll Kritzel-Kratzel gemalt" schallte durch die Luft, während die liebevoll gestalteten Bildersammelmappen durchstöbert wurden. Dabei fand jedes Kind auch einen Entwicklungsbrief der Erzieherinnen, in dem einfühlsam, ganz individuelle Ereignisse aus seiner Zeit im Waldkindergarten festgehalten sind. Als besonderen Schatz bekam jedes Schulkind einen duftenden Erdbeerquarz aus Südafrika und den "roten Faden, den man nicht verlieren mag" mit auf den Weg.

Es ist Freitagmittag, es nieselt immer noch. Am Abholplatz erzählen glückliche und lachende Kinder von einem ganz außergewöhnlichen Abschiedsfest der Schulanfänger im Kinderwald.


Des Nachts im Kinderwald

Unsere sechs zukünftigen Schulanfänger und zwei Erzieherinnen stürzten sich in das Abenteuer im Bauwagen zu übernachten. Bis es so weit war, durfte noch viel erlebt werden.

Los ging es morgens mit der Eroberung der Schlafplätze im kleinen Bauwagen. Der große Wagen diente als Lager und Sammelplatz. ÜbernachtungErstes Ziel, das mit dem Bus erreicht wurde, war das Emma Jäger Bad in Pforzheim. Dort planschten und tauchten die "Piraten" mit den "Krokodilen". Nach der äußerlichen Abkühlung folgte eine Innere - Eisschlemmern in der Eisdiele Al Giardini ("Hubere"). Und von nun an ging es zu Fuß weiter. In Begleitung mit den Hunden Frodo und Rupert waren die 1,5 Stunden Fußweg (es war der kürzeste), abwechslungsreich und jedes Kind war einmal Hundeführer.

Am Bauwagen angekommen wurde schnell ein Feuer entfacht und Stockbrot und Würste gegrillt. Das Vesper schmeckte besonders gut. Wieder gut gestärkt erwartete die Kinder ein Nachtspaziergang durch den Wald. Herr Sand ist Jagdpächter und Herr Grasnek kamen abends, um mit allen auf die Pirsch zu gehen. ÜbernachtungDie Aufregung war groß, und die erste kleine Herausforderung war, das Fernglas für Beobachtungen richtig scharf zu stellen. Tierspuren wurden gesucht, gelesen und gedeutet. Die Kinder durften Hasen, Rehe, Eichhörnchen und sogar einen Fuchs in ihrem nächtlichen Treiben bestaunen.

Nach diesem erlebnisreichen Tag rollten sich die Kinder und die Erzieherinnen in die Schlafsäcke und hörten noch die spannende Geschichte: "Sechs zukünftige Schulkinder aus dem Waldkindergarten machten einmal ein Übernachtung..." und da gingen die ersten Äuglein zu und alle schliefen tief und fest. So manches Kind erzählte im Schlaf über die Erlebnisse des Tages.

Am nächsten Morgen wurde zusammen gefrühstückt, die Sachen gepackt und überlegt welches Abenteuer den Eltern, die zum Abholen kamen, als erstes erzählt werden sollte.

Herzlichen Dank an alle Beteiligten, besonders an die "Pirschleiter" für diese eindrucksvolle Erfahrung.


Besuch bei Schäfer Ruhland

Schäfer RuhlandJedes Jahr kurz vor Ostern freuen sich die Kinder des Waldkindergartens auf den Besuch beim Schäfer Ruhland in Gräfenhausen. An einem sonnigen Dienstagmorgen im März machten sie sich auf den Weg um in das "Schäferleben" einzutauchen. Dieses mal durften sie miterleben, wie 100 kleine Lämmer und ihre Mutterschafe der großen Herde zugeführt wurden. Schäfer Ruhland hatte für alle Fragen ein offenes Ohr und erzählte den Kindern, dass er dieses Jahr wegen der Schneeverhältnisse sehr lange Fußmärsche auf sich nehmen musste um seine Schafe satt zu bekommen.


Schnuppertag des Waldkindergartens "Kinderwald" 2010

Im Wald regt es sich - der Frühling ist gekommen. Die Vögel zwitschern, die ersten Knospen springen auf und unter dem Laub sprießen kleine Pflänzchen.

Das Frühlingserwachen war auch am Samstag, dem 20. März, von 10.30 bis 15 Uhr, beim Schnuppertag des Waldkindergartens "Kinderwald" in Dietlingen spürbar.

Unter dem Motto "Vom Faden, den man nicht verlieren mag" zeigten Kinder, Erzieherinnen und Eltern unter freiem Himmel was alles in Verbindung zum Faden steht und was sie damit assoziieren. Kardieren und SpinnenDazu gehörte die Herstellung von langen Schnüren, Ketten und Haargummis, die durch das Bearbeiten von Filzwolle mit Schmierseifenwasser entstanden. Am Spinnrad konnte die mühsame Verarbeitung von zuvor kardierter Wolle zum Faden nachvollzogen und ausprobiert werden. Fingerfertigkeit war auch an der Station der "Fadenspiele" gefragt, wo unterschiedliche Fadenmuster durch spezielle Handbewegungen entstanden. Dieser Wald für Kinder mit seiner Weite, Natürlichkeit, Lebendigkeit, seiner Abenteuerfülle, ist der ideale Ort für die körperliche, sinnliche, seelische, soziale und geistige Entwicklung des Kleinkindes.

Schaf Bei einer Bilderausstellung unter dem Thema "Schaf" konnten faszinierende Kohle-Gemälde der Waldkinder betrachtet werden. Durch den Kontrast von schwarzer Kohle auf weißem Papier entstanden charaktervolle Schaf-Gebilde. Vorstellung und Phantasie der Kinder kamen so stark zum Ausdruck.

Bei einer zweiten Ausstellung wurde ein guter Einblick in den vielfältigen Alltag des Waldkindergartens ermöglicht. Von den Waldkindern handwerklich hergestellte Dinge, wie Täschchen, Geschnitztes und Püppchen waren auf Tischen arrangiert und zwei Fotoplakate informierten über besondere Ereignisse im Kinderwald.

Mitten im Wald fand die Aufführung "Das Hirtenbüblein" statt, bei dem die Besucher mit musikalischer Untermalung durch das Glockenspiel, die Erlebnisse des Hirtenbübleins miterleben konnten. HirtenbübleinDargestellt wurde die Geschichte von vier Waldkindern, die liebevoll und konzentriert das Hirtenbüblein und dessen Weggefährten zum Leben erweckten.

Beim ausgelassenen und fröhlichen Beisammensein konnten außer frischer Waldluft, köstliche, selbst zu belegende Minipizzen aus dem Lehmofen, leckerer Kuchen und Apfelsaft genossen werden. Hierbei gilt großer Dank allen Eltern, die tatkräftig mitgeholfen haben.

Es war ein frühlingshafter Märzsamstag der alle Sinne ansprach und eine neue Sichtweise auf den "Faden, den man nicht verlieren mag" eröffnete.


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Letzte Aktualisierung: 27.10.2014